Project Description

projekt

Dichtung als hohes Gut eines jeden Kulturkreises zu verstehen, liegt auf der Hand. Die Verfeinerung sprachlicher Wahrnehmung im Umgang mit dem geordneten, dem verdichteten Wort bilden einen Schlüsselreiz für dieses Projekt, den ich am Beispiel von 12 Dichterinnen in einen bildnerischen Bezug bringen möchte.

Die Sensibilisierung für Sprache der Dichtung und Bildsprache wirkt als ein großes Motiv durch viele Kulturepochen.
Ausgehend vom römischen Dichter Horaz, der 15 v. Chr. in seiner Ars poetica mit einem wesentlichen Satz bis in unsere Tage hineinreicht, schlage ich einen bildnerischen Bogen zu den Dichterinnen aus vier Jahrhunderten.

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Ut pictura poesis; erit quae, si propius stes / te capiat magis, et quaedam, si longius abstes.
Wie ein Bild sei das Gedicht: es gibt welche, die dich mehr fesseln, wenn du näher stehst und solche, die dich fesseln, wenn du weiter entfernt stehst.“

Horaz, Epistola ad Pisones, Vers 361

Die Auseinandersetzung mit dem lyrischen Schaffensprozeß der Dichterinnen und den eigener Intentionen sind hier zusammengefasst.
Dabei werden die geschichtlich- situativen Sprachbilder aus dem zeitgeschichtlichen Kontext in das Gegenwartsverständnis von Sprache und Bild gerückt.

ut pictura poesis
sprache trifft bildsprache

Dichterinnen*+WirkungsstätteAuswahl
→ Gleim1719-1803Halberstadt"Als der Mond"
→ Karsch1722-1791Magdeburg"Arie"
→ Klopstock1724-1803Quedlinburg"Was man fordert"
→ Bürger1747-1794Molmerswende"Es vergeht keine Stund´ in der Nacht"
→ Goethe1749-1832Bad Lauchstädt"Eins und Alles"
→ Schiller1759-1805Bad Lauchstädt"Hoffnung"
→ Novalis1772-1801Weißenfels"Anfang"
→ Eichendorff1788-1857Halle"Der Abend"
→ Czechowski1935-2009Halle"Heute"
→ Ulrich1935-1992Halle"WOHIN GEHEN"
→ Kirsch1935-2013Halle"Rückenwind"
→ Erb1938-Halle"Ein zahmer Konjunktiv"

ut pictura poesis

sprache trifft bildsprache

Dichtung als hohes Gut eines jeden Kulturkreises zu verstehen, liegt auf der Hand. Die Verfeinerung sprachlicher Wahrnehmung im Umgang mit dem geordneten, dem verdichteten Wort bilden einen Schlüsselreiz für dieses Projekt, den ich am Beispiel von 12 Dichterinnen in einen bildnerischen Bezug bringen möchte.

Die Sensibilisierung für Sprache der Dichtung und Bildsprache wirkt als ein großes Motiv durch viele Kulturepochen.
Ausgehend vom römischen Dichter Horaz, der 15 v. Chr. in seiner Ars poetica mit einem wesentlichen Satz bis in unsere Tage hineinreicht, schlage ich einen bildnerischen Bogen zu den Dichterinnen aus vier Jahrhunderten.

Die Auseinandersetzung mit dem lyrischen Schaffensprozeß der Dichterinnen und den eigener Intentionen sollen in einer Dokumentation zusammengefasst werden, die geschichtliche, situative Hintergründe aus dem zeitgeschichtlichen Kontext in das Gegenwartsverständnis von Sprache und Bild rücken.

Dichterinnen*+Auswahl
→ Gleim1719.-1803"Als der Mond"
→ Karsch1722-1791"Arie"
→ Klopstock1724-1803"Was man fordert"
→ Bürger1747-1794"Es vergeht keine Stund´ in der Nacht"
→ Goethe1749-1832"Eins und Alles"
→ Schiller1759-1805"Hoffnung"
→ Novalis1772-1801"Anfang"
→ Eichendorff1788-1857"Der Abend"
→ Czechowski1935-2009"Heute"
→ Ulrich1935-1992"WOHIN GEHEN"
→ Kirsch1935-2013"Rückenwind"
→ Erb1938-"Ein zahmer Konjunktiv"

Ut pictura poesis; erit quae, si propius stes / te capiat magis, et quaedam, si longius abstes.
Wie ein Bild sei das Gedicht: es gibt welche, die dich mehr fesseln, wenn du näher stehst und solche, die dich fesseln, wenn du weiter entfernt stehst.“

Horaz, Epistola ad Pisones, Vers 361